MUCA – LABAUSIE-MÄDCHEN

Die Geschichte meiner kleinen Muca ist eine ganz Besondere:

Eigentlich sollte die kleine Maus in die Familie von Viola aufgenommen werden.
Am Samstag den 3.2. war es dann auch soweit, Viola holte das kleine Hundemädchen (die damals noch Moody hies) ab. Sie war die letzte unserer „Labausie-Welpen“ die ein neues Zuhause bekommen sollte. Alle hatten nun ihre neuen Besitzer gefunden – bis auf unseren kleinen Muc natürlich, der bei uns bleiben durfte. Doch an diesem Tag geschah das Unfassbare: ungefähr vier Stunden nachdem Moody abgeholt worden war, starb unser kleiner Muc. Für mich brach eine Welt zusammen...
Keiner wusste woran er starb. Noch zwei Stunden vorher war er quietsch-vergnügt und tollte mit anderen Welpen auf dem Hundeplatz umher. Die Tierärztin vermutete, dass er an einem Aortenriss gestorben ist... Wir Alle waren unfassbar.

Muca-Winterbild

Um mich in meiner Traurigkeit zu trösten, starteten Schubi und Tom etliche Rundrufe an alle neuen Luna-Baby-Besitzer. Aber klar, Keiner wollte sein süßes Baby wieder hergeben (was ich absolut verständlich fand).

Unter anderem wurde auch Viola angerufen und gefragt. Sie meinte, sie wolle eine Nacht darüber schlafen. Und tatsächlich am nächsten Tag stand sie Tränen überströmt vor unserer Haus mit der Kleinen auf dem Arm. Sie überreichte mir die kleine Maus und sagte „ich tu’ es für Dich“!

Viola war anfangs eine Kundin von meiner Hundeschule – inzwischen verbindet uns aber viel mehr und ich danke ihr jeden Tag von ganzem Herzen, dass sie das für mich getan hat!

Natürlich waren wir auch weiterhin sehr traurig, über den Verlust von unserem kleinen Muc - aber Muca (was von nun an ihr neuer Name war) tröstete uns sehr, mit ihrer fröhlichen und aufgeweckten Art.

Inzwischen ist aus der kleinen Muca eine hübschen junge Hundedame geworden. Sie hat sich in meinem Herzen einen ganz speziellen Platz ergattert.

Schon mit 12 Wochen stand sie mit mir zum ersten Mal, vor einem riesen Publikum, auf der Bühne und wir zeigten gemeinsam unseren Tanz „Lummerlandlied“.

Genau wie ihre Mama Luna ist sie nämlich eine begeisterte „Dogdancerin“ – was mich natürlich sehr glücklich macht!